Aktuelle Ausgabe

Das aktuelle Heft 14/10 erscheint am 15.07.2010 mit diesen Themenschwerpunkten:

  • Lebensversicherung ist fit für die kapitalgedeckte Pflegeversicherung
  • Versicherer können Potenziale im Bankvertrieb besser realisieren
    (Neue Marktstudie zeigt Lösungsansätze zur intensiveren Vermittlung)

Inhaltsverzeichnis des aktuellen Heftes

Lesetips aus dem aktuellen Heft-Nr. 14/10:

Einmalbeiträge: Ist das Risiko nur mit Deckelung beherrschbar?

Der Boom bei den Einmalbeiträgen geht weiter - das Neugeschäft nimmt 2010 nach den ersten Zahlen einzelner Versicherer sogar noch stärker zu als im Rekordjahr 2009. Die bedeutendste Produktvariante ist dabei nicht die vielkritisierte Kapitalisierung und auch nicht die bAV, sondern die aufgeschobene Rente. Sie stellt die größte Herausforderung für die Lebensversicherer dar, denn hier ist echte Altersvorsorge und bloße Zinsspekulation nur schwer auseinanderzuhalten.

Wer heute hohe Einmalbeiträge zeichnet, betont mittlerweile - aufgeschreckt durch die öffentliche Kritik -, wie wichtig die aktive Steuerung dieses Geschäftes sei. Dabei können die Versicherer verschiedene Instrumente einsetzen, um die Risiken für ihre Bestände und ihre Kapitalanlagen durch hohe Einmalbeiträge zu begrenzen. Aber viele von diesen Steuerungsmechanismen wirken offenbar nicht stark genug. Deshalb greifen einige Versicherer mittlerweile zum schärfsten Mittel und deckeln das Gesamtvolumen an Einmalbeitragsgeschäft mit den aufgeschobenen Renten - obwohl das bedeutet, bewusst auf Neugeschäft zu verzichten. Vor allem öffentliche Versicherer, die über ihren Sparkassenvertrieb extrem hohe Einmalbeiträge zeichnen, haben diese Notbremse gezogen. Die Grundfrage ist: Wie viel Einmalbeiträge kann ich mir bei der Struktur meiner Kapitalanlagen leisten - und zwar ohne dass dieses Geschäft zu Lasten der Bestandskunden geht? ...

Hat dieser Artikel Ihr Interesse geweckt und möchten Sie ihn weiterlesen?
Dann können Sie das aktuelle Heft 14/10 mit dem vollständigen Artikel hier bestellen, oder wie wäre es mit einem Probeabonnement der ZfV?

 

Bremser im Vertrieb

Warum sich die Branche in der Vergütungsdebatte so schwer tut

Es gibt im deutschen Versicherungsvertrieb eine ganz große Koalition - und zwar von denjenigen, die wollen, dass alles so bleibt wie es ist. Wenn die Medien Missstände kritisieren, die Verbraucherschützer die Honorarberatung fordern und die Politik in Brüssel und Berlin mit immer neuen Gesetzen in den Markt eingreift, bleibt diese große Koalition aus Versicherern, GDV und Vermittlerverbänden unbeeindruckt. Es gebe natürlich immer schwarze Schafe, so das Standardargument, aber keine systematische Fehlberatung aufgrund falscher Vergütungssysteme, wie die vom Verbraucherschutzministerium in Auftrag gegebenen Jung-Evers-Studie spektakulär behauptet. Daher solle man doch einfach „in Ruhe abwarten, wie das neue Vermittlerecht wirkt", so die Aussage kürzlich auf dem diesjährigen Norddeutschen Versicherungstag in Hamburg. (Zur Erinnerung: Auch die Umsetzung des neuen Vermittlerrechts, auf das heute in Deutschland alle so stolz sind, war viele Jahre lang von der Branche bekämpft worden.)

Diese Haltung ist verständlich - wer stellt schon freiwillig sein Geschäftsmodell in Frage, von dem bis heute einträglich die vielen Versicherer in Deutschland und ein großes Heer von Vermittlern aller Art mehr oder weniger gut leben? Angesichts von Abbrecherquoten um die 70 % in der Hauptsparte Lebensversicherung, angesichts von Umdeckungen bei Riester und in der PKV mit zum Teil extremen Vertriebsauswüchsen stellt sich die Frage, ob das die richtige Einstellung ist. Man macht sich angreifbar, wenn man diese Missstände nicht abstellen kann. ...

Hat dieser Artikel Ihr Interesse geweckt und möchten Sie ihn weiterlesen?
Dann können Sie das aktuelle Heft 14/10 mit dem vollständigen Artikel hier bestellen, oder wie wäre es mit einem Probeabonnement der ZfV?