Achillesferse der PKV
1. Mai 2026M.S. |
Die Leistungsseite bleibt weiter die Achillesferse der PKV. Nach den schadenarmen Corona-Jahren steigen die Aufwendungen für medizinische Leistungen Jahr für Jahr stark an und sorgen für steten Anpassungsdruck bei den Prämien. Nach dem extrem kräftigen Zuwachs in 2024, als die Leistungsaufwendungen im Branchenschnitt um 13,0% in die Höhe schossen, hat sich der Anstieg 2025 zwar verlangsamt. Er lag mit 7,1% aber immer noch fast genauso hoch wie das Beitragswachstum, das wegen erneut kräftiger Anpassungen 7,3% erreichte.
Der Trend zu höheren Leistungen bleibt bislang ungebrochen und stellt das PKV-Geschäftsmodell auf Sicht vor eine existentielle Herausforderung. Die Bandbreite der Leistungserhöhungen ist dabei in der Branche sehr unterschiedlich. So meldete Markführern Debeka für 2025 mit 6,3% nur unterdurchschnittliche Zuwächse, was auch den Wert für den Branchenschnitt gedrückt haben dürfte. Bei der Halleschen gab es dagegen ein Plus von 15,2%, die SDK kam auf einen Zuwachs von 10,8%. Geht der Anstieg so
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Kategorisiert in: 202605 Assekuranz aktuell PKV
