Ausweg aus der Elementarpflicht-Debatte?
1. Januar 2026M.S. |
Können die deutschen Versicherer mit ihrem neuen Konzept zur Elementarpflichtversicherung eine politische Pflichtlösung verhindern? Die Branche, lange Zeit in Fundamentalopposition zu einem Pflichtmodell, hat sich jetzt weiter bewegt und der Politik ein neues Angebot gemacht. Damit zeigt sie, dass sie sich erfolgreichen Konzepten aus anderen europäischen Ländern nicht verschließt. Das Vorbild des GDV ist nicht die staatliche Naturkatastrophendeckung aus Frankreich, sondern das privatwirtschaftliche System aus Großbritannien. Dort wurde nach verheerenden Überflutungen zur Jahrtausendwende mit Flood Re eine gemeinschaftliche Lösung der Versicherungswirtschaft im Schulterschluss mit der Politik ins Leben gerufen.
Die deutsche Version soll „Elementar Re” werden. Der GDV sieht sie als Antwort auf die zwei elementaren Fragen der Abdeckung von Naturgefahren: Wie bleibt der Schutz langfristig versicherbar und bezahlbar? Und wie kann eine Risikoteilung mit dem Staat im Fall extremer Naturkatastrophen funktionieren? Im Kern geht es dabei auch hierzulande um den Schutz vor Überflutungen. Elementar Re will die
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