Cyberbedrohungen 2026: Warum die Schadenfrequenz zum Kernrisiko für Versicherer wird
1. März 2026Sören Brokamp (Der Autor ist Geschäftsführer der Perseus Technologies GmbH. Zuvor leitete er das Produktmanagement und Underwriting Cyber bei der HDI Versicherung) |
Die Cyberbedrohungslage in Deutschland bleibt auch 2026 angespannt. Während die öffentliche Aufmerksamkeit oftmals spektakulären Großangriffen gilt, zeigt die operative Praxis für Unternehmen und Versicherer ein anderes Bild: Cyberrisiken sind längst Teil des Tagesgeschäfts für Unternehmen jeder Größe. Hohe Angriffszahlen, kurze Zyklen und zunehmend standardisierte Vorgehensweisen prägen das aktuelle Schadengeschehen.
Diese Entwicklung führt zu einem Wandel in der Cyberversicherung: Statt einzelner Schadensereignisse rückt zunehmend das Management dauerhaft erhöhter Schadenfrequenzen in den Mittelpunkt. Der aktuelle Lagebericht des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bestätigt, dass die digitale Verwundbarkeit trotz punktueller Fortschritte hoch bleibt und Angreifer zunehmend professionell und arbeitsteilig agieren.
Operative Auswertungen aus dem Incident Response Team von Perseus zeigen, dass sich ein Großteil der Vorfälle auf wenige, klar wiederkehrende Angriffsmuster konzentriert – mit deutlich unterschiedlichen Auswirkungen auf Schadenhäufigkeit
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