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Entsolidarisierung durch das „Hamburger Modell

1. Juni 2020

Prof. Dr. Christian Hagist (Chair of Economic and Social Policy an der WHU – Otto Beisheim School of Management, in Aktuar Aktuell 49, DAV) |

„Aus versicherungsmathematischer Sicht sind es vor allem ‚schlechte‘ Risiken, die aus der Beihilfe und PKV in die GKV wechseln werden oder sich beim Einstieg ins Beamtenleben für die GKV entscheiden. ‚Schlechte‘ Risiken bedeutet hierbei, dass sie entweder Aufschläge in der PKV aufgrund von Vorerkrankungen bezahlen müssten oder aber mehrere mitversicherte Personen – Ehepartner und Kinder – unter einem Versicherungsschutz zusammenkämen. Auch für diese Risiken sollte das jeweilige System aufkommen, hier die Versichertengemeinschaft der PKV und der Steuerzahler in der Beihilfe. Nun werden diese Risiken auf den Beitragszahler in der GKV verlagert und monetär stehen PKV und Landeshaushalt sogar am Ende leicht besser dar. Das kann man ‚Entsolidarisierung‘ nennen. Denn wenn es nur um die Verbesserung der Situation solcher belasteten Haushalte gegangen wäre, hätte man auch Lösungen innerhalb der Beihilfe finden können.“

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