Nicht die Regulierung ist das Risiko, sondern schlechte KI
1. August 2026Tobias Weitzel (Head of confora labs bei spotixx GmbH in Frankfurt) |
Warum Abwarten beim EU AI Act ein teurer Fehler ist
Die Hochrisiko-Pflichten des EU AI Act kommen später: Der Ende Juni beschlossene Digital Omnibus verschiebt sie um 16 Monate auf den 2. Dezember 2027. Also erst einmal durchatmen? Das wäre nicht nur naiv, sondern geschäftsschädigend. Zumal nur das Bußgeldrisiko der Hochrisiko-Pflichten verschoben ist: Die Verbote mit den höchsten Strafen – bis zu 35 Millionen Euro oder sieben Prozent des Weltjahresumsatzes – gelten seit Februar 2025, die Transparenzpflichten greifen ab August 2026.
Vor allem aber ist der EU AI Act, bei aller Bürokratie, im Kern vorgeschriebener Common Sense: gute Datenqualität, erklärbare Entscheidungen, nachgewiesene Diskriminierungsfreiheit, und Modelle, die Manipulations- und Betrugsversuchen standhalten. Will man darauf wirklich verzichten, nur weil die Aufsicht später prüft?
Vier Prinzipien, vier Belege
Die Zahlen und die Fälle geben eine klare Antwort:
Datenqualität. Das Analysehaus Gartner erwartet, dass
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Kategorisiert in: 202608 Assekuranz aktuell Künstliche Intelligenz

