Ostangler Brandgilde | Fusion mit der Schwarzwälder Versicherung – Investition in IT
1. März 2026Die Ostangler Brandgilde expandiert weiter durch die Fusion mit kleineren Versicherern. Nachdem 2025 die niedersächsische Landesschadenhilfe (LSH) übernommen wurde, ist nun für 2026 die Fusion mit der Schwarzwälder Versicherung geplant. Der Kleinst-Versicherer mit unter 1 Mio. Euro Beitragseinnahmen soll dabei in die Ostangler Brandgilde mit Sitz in Kappeln integriert werden, jedoch wie auch die LSH als Assekuradeur weiterhin unter der bisherigen Marke agieren. Mitarbeiterstamm und Standort in Villingen-Schwenningen blieben erhalten und seien nach wie vor operativ tätig, so die Unternehmen.
Die Strategie der Brandgilde, mit einem Beitragsvolumen von rd. 84 Mio. Euro um ein Vielfaches größer als die Schwarzwälder, ist klar: Durch Übernahmen im sehr heterogenen Markt der kleineren deutschen Versicherer, meist Vereine, zu wachsen und dabei die regionalen Stärken der übernommenen Versicherer zu wahren, indem man sie als Assekuradeure eigenständig in ihrem Markt arbeiten lässt.
Die Fusion ermögliche die Zusammenführung von Verwaltungsprozessen und vermeide doppelte Strukturen, so die Brandgilde.
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