Rentendebatte: Ideologische Abgründe
1. Juli 2026M.S. |
Die aktuelle Debatte um die Zukunft der Altersvorsorge lässt in Abgründe blicken. Politiker aus dem linken Lager und manche Verbraucherschützer setzen zunehmend auf den Staat für die Lösung der Probleme. Viele werden geradezu von Hass auf Vermittler und die private Finanzwirtschaft insgesamt getrieben – und von einem geradezu bizarren Glauben an den Staat, der alles richten soll.
Das Spektrum ist weit: So fordern die Gewerkschaften eine verpflichtende Betriebsrente für alle Beschäftigten. Aber Produkte, die ohne Garantien das Geld der Beschäftigten auf dem Kapitalmarkt anlegen, wie es etwa beim Sozialpartnermodell vorgesehen ist, werden immer wieder gern als „Zocker-Rente“ geschmäht.
Die Linke will Betriebsrenten innerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung ermöglichen. Eine begrenzte Öffnung der gesetzlichen Rentenversicherung für entsprechende zusätzliche Beiträge sieht sie für viele Pflichtversicherte als attraktive Lösung. Priorität habe eine starke gesetzliche Rente. Betriebsrenten könnten aber eine gute Ergänzung sein. Allerdings setzt die Linke dabei nicht auf den Kapitalmarkt, sondern auf
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Kategorisiert in: 202607 Assekuranz aktuell
