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Universa | Ergebnis gesteigert, Reserven gestärkt

15. Juli 2017

Die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen der Universa stiegen 2016 insgesamt um 0,8% auf 696,4 Mio. Euro. Aus den Kapitalanlagen wurde ein Ergebnis von 190,4 Mio. Euro (Vorjahr 197,4) erwirtschaftet. Das Geschäftsergebnis nach Steuern konnte um 5,6% auf 110,7 Mio. Euro gesteigert werden. Davon wurden der Rückstellung für Beitragsrückerstattung 91,9 Mio. Euro (Vorjahr 83,9) zugeführt. Das Eigenkapital wurde von 241,0 auf 258,0 Mio. Euro gestärkt. Der Bestand an Kapitalanlagen stieg von 5.197,5 auf 5.483,1 Mio. Euro.

In der Krankenversicherung stiegen die Bruttobeitragseinnahmen um 1,0% auf 552,2 Mio. Euro. Die Zahl der vollversicherten Personen ging leicht um 0,5% auf 142.367 zurück. Die Zahl der versicherten Personen in der Zusatzversicherung inklusive Auslandsreisekrankenversicherung stieg um 0,3% auf 348.769.

Hohe Rückstellungen

Mit 75,5 Mio. Euro (Vorjahr 67,2) konnte die älteste private Krankenversicherung Deutschlands der Rückstellung für Beitragsrückerstattung den höchsten Betrag in der Unternehmensgeschichte zuführen. Die gesamten Leistungen für die Versicherungsnehmer stiegen um 0,6% (Vorjahr: +2,7%) auf 640,8 Mio. Euro. Der Bruttoaufwand für Versicherungsfälle erhöhte sich um 3,9% (Vorjahr: +4,9%) auf 320,3 Mio. Euro.

Die Verwaltungskostenquote sank von 3,0% auf 2,9%, die Abschlusskostenquote ging von 6,9% auf 6,6% zurück. Die Solvency-Quote lag bei weit marktüberdurchschnittlichen 834,6% (ohne Übergangsmaßnahmen).

Die Universa Leben steigerte ihre Bruttobeitragseinnahmen gegen den Markt um 0,8 % auf 115,6 Mio. Euro. Bei den laufenden Beiträgen betrug der Zuwachs sogar 2,9 %. Wachstumstreiber waren vor allem die Berufsunfähigkeitsversicherung sowie die fondsgebundene Rentenversicherung. Die Solvency-Quote lag Ende 2016 bei 200% ohne Übergangsmaßnahmen, 247% mit Übergangsmaßnahmen.

Der Zinszusatzreserve wurden 9,5 Mio. Euro zugeführt. Dort stehen jetzt rund 71 Mio. Euro zur Erfüllung der Leistungsgarantien bereit. In diesem Jahr ist nach Angaben des Unternehmens mit einer starken Zunahme zu rechnen. „Die Belastung der Versicherer ist unverhältnismäßig hoch. Die vorgeschriebene Berechnung der Zinszusatzreserve spiegelt die Realität schon länger nicht mehr wider. Wir begrüßen es daher, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Erleichterungen bei der Zinszusatzreserve prüft”, erklärte Vorstandssprecher Michael Baulig.

Bei der Universa Allgemeinen gingen die Bruttobeitragseinnahmen vorrangig durch die Beendigung eines Großkundenvertrages von 30,4 auf 28,6 Mio. zurück. Dominierende Sparte blieb die Unfallversicherung, deren Beitragseinnahmen von 10,3 auf 10,4 Mio. Euro gesteigert werden konnten. Ein gestiegenes Ergebnis aus Kapitalanlagen sowie ein günstiger Schadenverlauf trugen dazu bei, dass unter dem Strich ein Geschäftsergebnis nach Steuern von 7,8 Mio. Euro erwirtschaftet werden konnte. Davon wurde das Eigenkapital von 34,5 auf 40,5 Mio. Euro gestärkt.

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