Versicherer skalieren KI nur so schnell wie ihre Organisation
1. September 2026Dr. Philipp Johannes Nolte (Geschäftsführer InsurLab Germany e.V., Köln) |
Immer mehr Versicherer haben KI-Anwendungen erfolgreich pilotiert. Der Sprung in den breiten, produktiven Einsatz gelingt jedoch nur wenigen. Mit der wachsenden Zahl an Anwendungen rückt daher eine Frage in den Vordergrund: Wie lassen sich einzelne Erfolge so ausrichten, dass daraus eine tragfähige Skalierung über Bereiche und Prozesse hinweg entsteht?
Die Zahl produktiver KI-Anwendungen in der Versicherungswirtschaft wächst spürbar, in Kundenservice, Vertrieb, Underwriting, Schadenbearbeitung und Pricing. Zugleich zeigt sich ein Muster: Der GDV beziffert den Anteil KI-relevanter Berufsprofile in der deutschen Versicherungsbranche innerhalb eines Jahres auf einen Sprung von rund 5 auf 21%. Skalierung reicht damit weit über die IT hinaus und verändert, wer im Unternehmen was tut.
Die Technik liefert längst Beweise
Die technologische Reife lässt sich an den Ergebnissen einzelner Anwendungen bereits heute ablesen. Bei der RheinLand Versicherungsgruppe wurden innerhalb von sechs Monaten mehr als 2.500 Neuschäden über einen KI-gestützten
Hat dieser Artikel Ihr Interesse geweckt und möchten Sie ihn (weiter-)lesen?
Mit einem Abo der Zeitschrift für Versicherungswesen können Sie diesen und viele weitere interessante Artikel lesen. Sie haben die Wahl zwischen einem klassischen Print-Abo (AboClassic), das Sie gern mit dem Digitalzugang AboPlus Digital (AboPlus Digital) ergänzen können, oder einem rein digitalen Abo (AboDigital). Falls Sie sich erst später entscheiden wollen, nehmen Sie doch zunächst ein Probeabo, mit dem Sie alle Leistungen für 3 Ausgaben kostengünstig ausprobieren können. Wenn Sie nur genau diesen einen Artikel lesen möchten, ist eventuell auch eine Einzelheftbestellung für Sie interessant.
Falls Sie bereits einen Onlinezugang haben, melden Sie sich bitte unter www.allgemeiner-fachverlag.de/login/ an.
Kategorisiert in: 202609 Künstliche Intelligenz


