Aktuelle Ausgabe

Das aktuelle Heft 22/2017 (Schwerpunkt: Vertrieb) vom 15.11.2017 beinhaltet u.a. diese Themen:

  • Auslaufmodell oder Hoffnungsträger – wohin steuert die Ausschließlichkeit?

  • IDD: Nachhaltige Vergütungspolitik entwickeln

  • Das Konzept der kundeninduzierten Prämienreduktion im neuen Vermittlerrecht

Inhaltsverzeichnis des aktuellen Heftes

Das nächste Heft 23/2017 erscheint am 01.12.2017.

Lesetips aus dem aktuellen Heft-Nr. 22/2017:

Schreckensszenario LVRG-Evaluierung und IDD-Umsetzung?

Welche politische Agenda eine Jamaika-Koalition tatsächlich verfolgen wird, ist momentan noch unklar. Fest steht allerdings, dass es 2018 zu einer Evaluierung des LVRG kommen wird. Und hier drohen für die Lebensversicherer und ihre Vermittler neue schlechte Nachrichten. Das Ziel des LVRG, die Abschlusskosten substantiell zu senken, wurde nach bisherigen Zahlen kaum erreicht. Daher erwarten viele Versicherer und Vermittler nun einen massiven direkten Eingriff der Politik in die Vergütung – etwa über einen Provisionsdeckel, der womöglich im politischen Kuhhandel gegen Erleichterungen bei der ZZR umgesetzt werden könnte.

„Verbesserungen bei der ZZR wird es nur gegen eine Kompensation geben“, sagte Ideal-Vorstandschef Rainer Jacobus bei einer Diskussionsrunde auf der DKM. Die aktuelle Run-off-Debatte sei dabei ein schweres Handicap für die Lebensversicherer, die bei der Politik Gehör für einen vernünftigen Kompromiss finden müssen. Ein Provisionsdeckel wäre nach Auffassung von Michael Dreibrodt, Vorstandsvorsitzender der myLife, dabei noch das geringste Übel. Er hält es auch für möglich, dass die grundsätzliche Debatte um die Art der Vergütung wieder aufflammt und es zu einem kompletten Provisionsverbot kommt...

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Kundenselektion über Social Media: Chance für die PKV?

Wie verändert die Digitalisierung die Kalkulation in der Krankenversicherung? Während es in Deutschland große rechtliche Hürden gibt, die Kalkulation nach Vertragsabschluss etwa durch eine regelmäßige Übermittlung von Bewegungs- und Fitnessdaten anzupassen, sind Modelle denkbar, die bei der Auswahl der Kunden auf Social-Media-Daten zurückgreifen, um an attraktives Neugeschäft zu kommen.

In China wird das bereits praktiziert. Und zwar von einem großen digitalen Player, der sich mit einem Versicherer zusammengetan hat, um Krankenversicherungen zu verkaufen. Anfang November brachte WeChat, das chinesische Pendant von WhatsApp, gemeinsam mit der Taikang Life unter dem Namen WeSure eine Online-Krankenversicherung auf den Markt. WeChat hat mehr als 960 Mio. Nutzer und verfügt über eine gewaltige Menge von Kundendaten inklusive deren Bewegungsprofil. Damit sieht sich das Unternehmen in der Lage, potenzielle Interessenten für die Krankenversicherung bereits vorab selektieren zu können...

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