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Zeitschrift für Versicherungswesen 11 | 2017

Inhaltsverzeichnis 11 | 2017

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Ist Cyber beherrschbar?

Dr. Marc Surminski | Bringt die Trojaner-Attacke „Wanna Cry“ den großen Durchbruch für den Cyberversicherungsmarkt in Deutschland? Die Dimensionen möglicher Schäden sind jedenfalls gewaltig – und einmal mehr dürfte Firmen und Privatpersonen vor Auge geführt worden sein, wie wichtig Cyber-Security ist. Wie wichtig ist aber eine Versicherungsdeckung gegen Cyber-Risiken? Hier gehen die Meinungen bei den potentiellen Kunden immer noch stark auseinander, wie auch die Diskussion um die Cyber-Musterbedingungen des GDV...

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IDD: Anforderungen aus Maklersicht

Dr. Alexander Mägebier (Senior Consultant bei zeb und Ansprechpartner in den Bereichen IDD und Solvency II.) | Dr. Robert Lang (Consultant bei zeb und Ansprechpartner in den Bereichen IDD und Governance-Anforderungen.) | Regulatorische Anforderungen erfüllen und Gestaltungsmöglichkeiten nutzen 1. IDD im Überblick Mit der Verabschiedung der IDD <1> durch das Europäische Parlament im Januar 2016 ist ein weiteres wichtiges Element einer breiten Regulierungsinitiative gesetzt worden. Diese Richtlinie regelt den Versicherungsvertrieb...

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Anspruch auf schriftliche Originalvollmacht bei Maklerwechsel: Die Grenze der Leistungsfähigkeit bei Maklerwechsel

Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski (Humboldt Universität, Berlin) | Stephan Michaelis (LL.M., Kanzlei Michaelis Rechtsanwälte) | Der Versicherungsmakler ist der treuhänderische Sachwalter des Versicherungsnehmers. <1> Er hat die angebotene Versicherung zu beurteilen und den Versicherungsnehmer, soweit nach der Schwierigkeit oder der Person des Versicherungsnehmers und dessen Situation hierfür Anlass besteht, nach seinen Wünschen und Bedürfnissen zu befragen und zu beraten, vgl. § 61 Abs. 1 Satz 1 VVG. Der Versicherungsmakler hilft...

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Der schwierigste Teil bei der IDD-Umsetzung kommt erst noch

Dr. Marc Surminski | Vergütungssysteme und Vertriebssteuerung in der Diskussion Lange dümpelte die Umsetzung der IDD in deutsches Recht vor sich hin. Erst kurz vor Schluss nimmt sie in Berlin Fahrt auf. Die Verschiebung der Expertenanhörung und der abschließenden Lesungen im Bundestag zeigt, dass offenbar Klärungsbedarf bei den Politikern besteht. Womöglich gibt es noch die Chance, das strikte Provisionsgebot für die Maklervergütung im Privatkundengeschäft aufzuweichen (etwa mit Honorar für Dienstleistungen,...

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Verbesserte Gewinnsituation bei Vermittlern – aber Probleme im „Makler-Prekariat“

Dass die meisten der deutschen Versicherungsvermittler keine Großverdiener sind, war schon länger klar. Neue Zahlen zeigen aber, was tatsächlich am Ende als Gewinn übrig bleibt – und wie erschreckend wenig das bei vielen ist. Etwa jeder dritte Einfirmenvertreter und Versicherungsmakler erzielt im Jahr weniger als 50.000 Euro Gewinn. Dies ist ein Ergebnis der Studie „Betriebswirtschaftliche Strukturen des Versicherungsvertriebs – BVK-Strukturanalyse 2016/2017“, die im Verlag Versicherungsjournal erschienen ist. Die Studienautoren Professor...

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Alexa vermittelt

Digitale Assistenten als Zukunft des Vertriebs? Die DFV Deutsche Familienversicherung verkauft ihre Zusatzversicherungs-Produkte über den digitalen Sprachassistenten Echo. „Alexa“, so der Name der digitalen Gesprächspartnerin, fungiert damit erstmals in Deutschland als Vermittlerin von Versicherungen. Sie organisiert dabei nach Angaben der DFV den Verkauf von einfachen Produkten auf einfache Weise. Laut einer Statista-Umfrage haben bereits Anfang 2016 über 28 Mio. Menschen den digitalen Sprachassistenten ihres Smartphones genutzt. Laut der Informationen des...

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ILS: Neue Rekorde?

In letzter Zeit ist der Zufluss alternativen Kapitals in den Versicherungsmarkt ins Stocken geraten. Die Credit Suisse, die im vergangenen Herbst in Baden-Baden noch eher pessimistisch auf diesen Markt geschaut hat, ist aber mittlerweile wieder deutlich optimistischer. 2017 könne bei Neuemissionen zu einem Rekordjahr werden, sagte Dr. Marcel Grandi, Director und Head of Underwriting bei Credit Suisse ILS, kürzlich auf dem Rückversicherungssymposium der Technischen Hochschule Köln. Ein Volumen von 8...

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New School of Insurance (4): Die Neuverteilung von Informationen und Prinzipal-Agent-Beziehungen

Markus Rosenbaum (Leipziger Foren Holding) | Es gab Zeiten, da ging die (Versicherungs-)Betriebslehre von vollkommenen Märkten aus, also von einer Situation, in der sich rationale Parteien gegenüberstehen und auf beiden Seiten die für Kaufentscheidungen notwendigen Informationen vollständig und symmetrisch verfügbar sind. Dieses modellhafte Idealbild wandelte sich mit der „Neuen Institutionsökonomik“, mit der einerseits die Prinzipal-Agent-Theorie (und damit die Konsequenzen aus der ungleichen Verteilung von Informationen zwischen Marktparteien) und andererseits die...

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Was ist eine „gute“ Quote?

Dr. Marc Surminski | Nachdem sich die erste Aufregung über die Veröffentlichung der SCR-Quoten gelegt hat, ist eines klar zu sehen: Anders als noch vor Jahresfrist gibt es keinen deutschen Lebensversicherer, der die Mindestanforderungen nicht erfüllt. Die Werte liegen mit Übergangsmaßnahmen meist komfortabel über 100%. Auch ohne Übergangsmaßnahmen übertreffen die meisten Gesellschaften diesen Wert. Damit sind die vielgescholtenen deutschen Lebensversicherer deutlich besser aufgestellt als manche großen britischen Anbieter. Bei Marktführern...

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Perfektion nicht erwartet

Die SFCR der deutschen Versicherer fallen deutlich unterschiedlich aus. Das gilt für den Umfang und den Stil der Darstellung, aber auch für die Transparenz wichtiger Zahlenangaben. So findet sich die SCR-Quote ohne Übergangsmaßnahmen teilweise ziemlich versteckt in den zum Teil über 100 Seiten langem Dokument oder muss gar von den Lesern selbst berechnet werden. Es bewahrheitet sich die Einschätzung von DAV-Präsidiumsmitglied Dr. Guido Bader, wonach der SFCR in erster Linie...

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IFRS 17: Mehr Transparenz, mehr Volatilität

01Die Umsetzung den neuen Rechnungslegungsstandard für Versicherungsverträge IFRS 17 (s. ausführlich S. 355) stellt die Unternehmen nach Ansicht von KPMG vor enorme Herausforderungen. Der Standard wird ab dem 1. Januar 2021, nach einem Endorsement durch die europäischen Institutionen, anzuwenden sein. Der neue Standard bringt eine höhere Transparenz bezüglich der Profitabilität; es steigen aber auch Volatilitäten in Ergebnissen und Eigenkapital der Versicherer wegen der Verwendung aktueller Annahmen. Die Implementierung werde erhebliche...

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Treuhänder in der PKV: Sturm im Wasserglas?

Die Anforderungen an die Unabhängigkeit der PKV-Treuhänder im Einzelnen sind derzeit Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten, in denen die Wirksamkeit von Beitragsanpassungen mit der vermeintlichen Abhängigkeit des Treuhänders in Frage gestellt werden. Erhebliche Aufmerksamkeit hat insbesondere das Urteil des Amtsgerichts Potsdam vom 18. Oktober 2016 (Az. 29 C 122/16) erfahren. Das Urteil ist nicht rechtskräftig; ein Berufungsverfahren läuft. Das Amtsgericht ist der Auffassung, die Unabhängigkeit des Treuhänders beurteile sich auch in analoger...

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Wem IFRS 17 auf jeden Fall nützt

01Durch den neuen Rechnungslegungsstandard erwartet der kürzlich gewählte DAV-Vorstandsvorsitzende Roland Weber einen zusätzlichen Bedarf an hochqualifizierten Aktuaren sowie eine Ausweitung der bereits heute vielfältigen Betätigungsfelder der rund 5.000 Aktuare in Deutschland. Die DAV hat sich in den vergangenen Jahren intensiv an der Ausarbeitung des IFRS 17-Standards beteiligt. Dabei ist nach Ansicht der Aktuare bereits heute abzusehen: Die neuen Vorschriften führen zu ökonomischen Bewertungsansätzen, die insbesondere bei Lebens- und Krankenversicherern in...

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Sinkende Lebenserwartung: Trendwende in Großbritannien?

Dr. Marc Surminski | Kehrt sich der jahrhundertelange Trend einer steigenden Lebenserwartung um? Aktuelle Zahlen aus Großbritannien zeigen, dass die Sterblichkeit seit zwei Jahren höher liegt als erwartet. Das hat Konsequenzen für Rentenversicherer und das bAV-System: Künftig könnten Unternehmen mit weniger Rückstellungen für ihre Rentenzahlungen auskommen, so ein Bericht der Financial Times. Das britische “Institute and Faculty of Actuaries” prüft über die Einrichtung Continuous Mortality Investigation (CMI) aktuelle Trends in...

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Das Betriebsrentenstärkungsgesetz verändert die Aufsicht

Rita Lansch | Auf die Anbieter der betrieblichen Altersversorgung (bAV) kommen jede Menge zusätzliche Anforderungen zu. Sie sollten sich darauf einstellen, dass sie künftig alle zwei Jahre einem europaweiten Stresstest unterzogen werden. Das erwartet jedenfalls BaFin-Exekutivdirektor Dr. Frank Grund. Dieses Jahr fühlt die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa den Einrichtungen (EbAV) von Mai bis Juli auf den Zahn. Die Ergebnisse werden Ende 2017 veröffentlicht. Immerhin konnte die deutsche Aufsicht verhindern, dass Einrichtungen...

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Wege aus dem Anlagenotstand

Verlagssonderveröffentlichung Rentenstrategien von dem Hintergrund der politischen Unwägbarkeiten – Ein Interview mit Josef Helmes, Standard Life Investments Portfoliomanager für Europäische Unternehmensanleihen Es herrscht Anlagenotstand bei den deutschen Versicherern. Die Lebensversicherer haben zunehmend Schwierigkeiten, die Garantiezinsen aus der Vergangenheit zu erwirtschaften. Wie muss eine Rentenstrategie in Zeiten der Niedrigzinsen aussehen, um noch Überrenditen zu ermöglichen? Josef Helmes: Deutsche Versicherer investierten in der Vergangenheit im Rentenbereich traditionell vor allem in heimische Staatsanleihen...

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Digitalisierung in der Lebensversicherung: Zwischen Aufbruch und Disruption

Dr. Torsten Hefer | Digitalisierung, Social Media und Künstliche Intelligenz gewinnen eine immer größere Bedeutung in der strategischen Ausrichtung der deutschen Lebensversicherer. Dies ist verbunden mit neuen Produktentwicklungen und neuen Ansätzen im Kundenservice und in der Kundengewinnung, aber perspektivisch auch mit zunehmender Konkurrenz durch neue disruptive Geschäftsmodelle. So haben mehrere deutsche Versicherungskonzerne im letzten Jahr hohe Investitionsvolumina in diesen Bereichen angekündigt und auch ihre Zusammenarbeit mit Start-Ups und „Inkubatoren“ deutlich...

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Einführung in die künftige Bilanzierung von Versicherungsverträgen (IFRS 17) II.

Dr. Ellen Liebert (Köln, kontakt@ellen-liebert.de) | Prof. Dr. Karin Breidenbach (Fachhochschule Dortmund, Fachgebiet BWL, insb. Rechnungswesen und Finanzwirtschaft, karin.breidenbach@fh-dortmund.de.) | Prof. Dr. Jörg Schiller (Universität Hohenheim, Fachgebiet für Versicherungswirtschaft & Sozialsysteme, j.schiller@uni-hohenheim.de.) | (Schluss zu ZfV 10/2017) 4.4 Künftiger Ergebnisausweis Während unter Solvency II der Fokus auf Bestandsgrößen bzw. der Bilanz liegt, ist die Rechnungslegung unter IFRS 17 streng ergebnisorientiert. Eine Ergebnisrechnung nach IFRS besteht zum einen aus dem „Statement...

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Die industrielle Versicherung

Josef Kreulich (syracom AG) | In der Versicherungsbranche sorgen die neu aufkommenden InsurTechs für rege Diskussion. In allen Bereichen der Versicherung sehen sich die Verantwortlichen mit der Frage konfrontiert: Wie stelle ich meinen Bereich IT-technisch auf, um den Herausforderungen durch den digitalen Wandel gewachsen zu sein. Welche Antworten können hier die klassisch aufgestellten Versicherungsunternehmen geben? Aktuell setzt sich die klassische Versicherung aus den Bausteinen Bestand, Leistung/Schaden und Produkt zusammen. Doch...

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Concordia | Weniger Schäden, mehr Überschuss

Die Concordia wuchs 2016 insgesamt um 2,8% auf 847,1 Mio. Euro Beitragseinnahmen (Vj.: 823,9 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss belief sich im Konzern auf 36,8 Mio. Euro (Vj. 17,2 Mio. Euro). Die Nettoverzinsung lag bei 3,8% (Vj. 3,6%) und das Ergebnis bei 126,0 Mio. Euro (Vj.: 116,6 Mio. Euro). Die Concordia Versicherungs-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit erzielte einen Beitragszuwachs von 2,6% (2,3%) auf 511,1 Mio. Euro und hat durch die Übernahme der Rechtsschutz-Gesellschaft...

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Deutsche Rück | Wachstum gegen den Markt

Die Deutsche Rück ist 2016 gegen den rückläufigen Markttrend kräftig gewachsen: Die Bruttobeitragseinnahmen stiegen im Konzern (Deutsche Rückversicherung AG und Deutsche Rück Schweiz) um 9,1% auf rund 1,2 Mrd. Euro. Der Jahresüberschuss lag mit 14,5 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Die Eigenmittel vor Gewinnverwendung stiegen um 13 Mio. Euro auf 511,9 Mio. Euro. Die Lage auf dem Rückversicherungsmarkt blieb nach Einschätzung des Unternehmens geprägt vom dauerhaft niedrigen Zinsumfeld, niedrigen Eintrittsbarrieren in...

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HanseMerkur | Kranken wächst weiter, Leben konsolidiert

Trotz guter Neugeschäftszahlen in Kranken und Sach waren die Beitragseinnahmen bei der HanseMerkur 2016 rückläufig: Wegen des stark zurückgefahrenen Einmalbeitragsgeschäftes in Leben lagen sie gegenüber dem Vorjahr um 8,1% niedriger bei insgesamt 1,9 Mrd. Euro. „Das Einmalbeitragsgeschäft ist unter den aktuellen Marktbedingungen nicht mehr profitabel zu betreiben“ sagte Vorstandschef Eberhard Sautter bei der Bilanzvorlage. Bis 2014 waren die Einmalbeiträge stark gesteigert worden; im vergangenen Jahr gingen sie drastisch von 301,8...

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LVM | Wachstum über Markt , Ergebnis deutlich erhöht

Die LVM Versicherung ist mit einem Beitragswachstum von 4,6% auf annähernd 3,4 Mrd. Euro erneut deutlich stärker als der Markt gewachsen. Auch dank geringerer Belastungen durch Unwetterschäden im Vergleich zum Vorjahr erzielt das Unternehmen einen um 50 Mio. Euro erhöhten Jahresüberschuss von 206 Mio. Euro. Die Zuwächse liegen vor allem in der Entwicklung der Muttergesellschaft LVM a.G. begründet, so Vorstandschef Dr. Mathias Kleuker: Mit einem Beitragsplus von 5,1% sind die...

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myLife | Starkes Wachstum im Netto-Geschäft

Die myLife hat den strategischen Schwenk weg vom Restschuldgeschäft hin zu einem reinen Anbieter von Nettotarifen gut gemeistert: Im Kerngeschäft der Netto-Versicherungen stiegen die Beitragseinnahmen erneut stark um 45,5% auf 60,8 Mio. Euro (Vorjahr +36,6%). Der Ausstieg aus dem Geschäftsfeld Restschuldversicherungen wurde dadurch bereits nach einem Jahr zu großen Teilen kompensiert, so Vorstandschef Michael Dreibrodt. Die Beitragseinnahmen insgesamt gingen durch das Ende der Kooperation mit der Von-Essen-Bank um 12,5% auf...

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Öffentlichen Versicherung Braunschweig | Wechsel an der Spitze

Michael Doering, seit knapp 20 Jahren Vorstandsvorsitzender der Öffentlichen, hatte im vergangenen Jahr erklärt, dass er sich aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus seinem Amt zurückziehen werde. Neuer Vorstandsvorsitzender wird Knud Maywald, der bereits seit 2007 Mitglied des Vorstandes und seit 2015 Stellvertretender Vorstandsvorsitzender ist. Er übernimmt die Unternehmensführung zum 1. Januar 2018. Vorherige berufliche Stationen des 58-jährigen Betriebswirtes waren unter anderen der Itzehoer Versicherungsverein, die Deutsche Bank Lebensversicherungs AG, der...

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Roland | „Herausforderndes Geschäftsjahr“

Die Roland Rechtsschutz berichtet über ein „herausforderndes Geschäftsjahr 2016“. So sind die Bruttobeitragseinnahmen um 2,9% auf 428,6 Mio. Euro (Vj. 416,6 Mio. Euro) gestiegen. Das Neugeschäftsergebnis lag hingegen mit 44,2 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahr (44,8 Mio. Euro). Mit 416.694 gemeldeten Leistungsfällen (Vj. 396.403) sind im vergangenen Geschäftsjahr die Leistungen an Kunden erneut deutlich gestiegen. Dies ist nach Angaben des Unternehmens insbesondere auf eine Häufung von Klagen im Zusammenhang...

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Sovag | Sanierung mit neuem Vorstand

Die Schwarzmeer und Ostsee Versicherungs-AG (Sovag) setzt zur Sanierung an und holt sich dafür prominente Unterstützung: Mit Wirkung zum 1. Mai wurden Arndt Gossmann und Dr. Gerd Meyer als neue Vorstände berufen. Ihre Aufgabe: den Hamburger Spezialversicherer stabilisieren und Möglichkeiten zur Sanierung ausloten, so das Unternehmen. Die Mandate sind bis 2018 befristet. Gossmann leitete bis Februar die Darag Deutsche Versicherungs- und Rückversicherungs-AG und profilierte sich als einer der führenden Run-off-Versicherungsmanger...

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Würzburger | Neu im Vorstand

Pavel Berkovitch wechselt vom Talanx Konzern in den Vorstand der Würzburger Versicherungs-AG. Seit dem 1. Mai 2017 verantwortet der 34-Jährige dort die Ressorts IT, Mathematik/Solvency und Rechnungswesen. Der Neue im Vorstand bringt zehn Jahre Berufserfahrung in der Versicherungsbranche mit. Nach dem Studium der Mathematik in Hannover war Pavel Berkovitch fünf Jahre bei den VGH Versicherungen im Bereich Aktuariat tätig. Hier verantwortete er bereits einige versicherungsmathematische Themen wie die Erstellung des...

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Württembergische | Wechsel an der Spitze angekündigt

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung der Munich Re AG, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli 2017 die Vertriebsverantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergische AG. Zudem ist beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandsvorsitzendem berufen und dann zugleich als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird. Der 42-jährige Bischof folgt als Vorstandsvorsitzender der Württembergischen Versicherungen auf Norbert Heinen (62). Heinen gibt die Funktion,...

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